„Während wir hier auf diesem Planeten sind, müssen wir etwas Großartiges mit unserem Leben anfangen”, sagt Sri Kaleshwar. Er lehrt, dass jeder Einzelne von uns helfen muss, wo immer er kann. Unsere Taten sollten einen süßen Duft zurücklassen sowie eine bedeutende Botschaft darstellen, die noch lange über unseren Tod hinaus weiter besteht. Das ist das Dharma (dt.: die Pflicht, die Aufgabe) jedes Menschen. Wenn dir jemand mit Dankbarkeit in die Augen sieht, weil du etwas getan hast, um sein Leiden zu beenden, dann ist das wahres Moksha (dt.: Erleuchtung). Sein Leben ist ein lebendiges Beispiel dafür. Er dient unermüdlich jedem, der zu ihm kommt.

Sri Kaleshwar erhält die Ehrendoktorwürde

Am 25. Februar wurde Sri Kaleshwar von der „Freien Internationalen Universität für Komplementäre Medizin“ in Kuala Lumpur/Malaysia der Ehrendoktortitel verliehen. Mit dieser Auszeichnung wird seine humanitäre Arbeit in Indien gewürdigt. Der Vorsitzende der Universität hob hervor: „Der soziale Dienst ist eine der höchsten Stufen, die ein Mensch erreichen kann. Jeder, der bisher diesen Preis erhielt, hat sein Leben komplett in den Dienst der Menschheit gestellt und Wunder in der Welt gewirkt“. Mit der Anerkennung seines Schaffens steht Sri Kaleshwar in einer Reihe mit Nelson Mandela und dem ehemaligen Premierminister Pakistans Shaukat Aziz, die vor ihm diesen Preis erhielten.

Sri Kaleshwar selbst verglich die Philosophie der Freien Universität mit seiner eigenen. Den Studenten wird gelehrt, ihre Patienten ganzheitlich zu behandeln, anstelle ihnen einfach Verschreibungen für ihre Krankheiten zu verordnen. So können sie sich mit ihnen auf menschlicher Ebene verbinden und damit ihre Leiden besser verstehen. Damit bezieht sich Sri Kaleshwar auf die Heilung der Seele, die das grundlegende Fundament seiner Lehren darstellt.

Projekte des Shirdi Sai Global Trust

Bauern in Not

Der südindische Staat Andrah Pradesh ist in den vergangenen Jahren durch weltweite Klimaveränderungen zunehmend von Dürreperioden betroffen. Die hier lebenden Bauern geraten dadurch in so große Not, dass viele von ihnen Selbstmord begehen. In diesen Zeiten werden hungernde und heimatlose Bauern und deren Familien mit Nahrung und Wasser versorgt. Mehrere Monate lang wurden während der Trockenheit in der sengenden Hitze vorübergehend Lager eingerichtet, in denen 30.000 Menschen Obdach sowie zwei Mahlzeiten täglich geboten wurden. Darüber hinaus wurden Brunnen gebohrt und Wassersysteme angelegt, so dass die Bauern sich in der Zukunft selbst helfen können.

Massenhochzeiten

Vor allem im ländlichen Indien ist es nach wie vor von tragender Bedeutung, funktionierende Familienstrukturen zu haben. Eine große Sorge für Eltern ist es, ihre Kinder verheiraten zu können. Oft sind die Kosten für eine Hochzeit unerschwinglich und so bleiben manche Söhne und vor allem Töchter unverheiratet. Damit fehlt ihnen die Möglichkeit, sich eine eigene Zukunft aufzubauen. Deshalb finanziert im August 2004 der Shirdi Sai Global Trust als weitere Hilfe für die von der Dürre im südindischen Andhra Pradesh betroffenen Menschen Hochzeiten für 500 Paare. Die Hochzeitsfeierlichkeiten wurden alle von Sri Kaleshwar durchgeführt. Um die frisch Verheirateten zu Beginn ihrer Ehe zu unterstützen, erhielt jedes Ehepaar eine Nähmaschine, ein Mangalasutram (traditionelle Hochzeitskette) und Kleidung. Ebenso wurde den nahezu 100.000 Hochzeitsgästen, die für die Feierlichkeiten in den Penukonda Ashram strömten, Essen serviert.

Augenoperationen und Sachspenden

Seit 2001 wurden im Rahmen einer jährlich stattfindenden Augenklinik-Aktion für tausende von Menschen, die an Grauem Star erblindet sind, kostenlose Operationen zur Wiederherstellung ihres Sehvermögens möglich gemacht. Für die Betroffenen ist dies ein großer Schritt in ihre eigene Unabhängigkeit. Zudem wurden handbetriebene Fahrräder an Behinderte und Nähmaschinen an Arme gespendet, um ihnen zu mehr Selbstständigkeit zu verhelfen.

Medizinische Camps

In regelmäßigen Zeiten werden medizinische Camps durchgeführt, in denen die Menschen kostenlose medizinische Versorgung und Impfungen erhalten.

Bau von Tempeln

Weltweit wird der Bau von Shirdi Sai Baba-Tempeln unterstützt.

Spende für Universitätsbau

Für den Bau einer Technischen Universität wurden ca. 500 000 Dollar gespendet.